Unsere Schule ist nun Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Am Mittwoch, den 5. November 2025 wurde unsere Schule offiziell in das bundesweite Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen. Die feierliche Veranstaltung war ein besonderer Moment für die gesamte Schulgemeinschaft – begleitet von vielen engagierten Schüler*innen, Lehrkräften und Gästen. Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von Frau Jebbari vom Arbeitskreis Rassismuskritische Schulen sowie über unsere Paten Fortuna Düsseldorf, vertreten durch Frau Beckers, Herrn Bootz und den Fußballprofi Emmanuel Iyoha.

Organisiert und begleitet wurde die Veranstaltung von den Kolleg*innen Frank Schmidt, Laura Kleine Höötmann, Martin Terhürne und Dennis Lenschen. Zudem sorgten sie auch dafür, dass im Vorfeld zahlreiche Projekte in der Schule initiiert und durchgeführt wurden. Diese Projekte zeigen, wie aktiv sich unsere Schule bereits mit den Themen Demokratie, Vielfalt und Zivilcourage auseinandersetzt. Dazu gehörten das Wahlmobil zur Europawahl, ein Expertenvortrag über antisemitische Stereotypen, das Demokratietraining mit der Heldenakademie, eine virtuelle Besichtigung des Konzentrationslagers Auschwitz sowie der Kurs „Demokratische Verantwortung“, in den Themen wie Zivilcourage, Diskriminierung und Resilienz behandelt werden.

Ein besonderes Highlight waren die Poetry-Slam-Texte der Jahrgangsstufe 11, die sich intensiv mit Rassismus, Mut und Zusammenhalt auseinandersetzten. „Die Poetry Slams haben gezeigt, wie sehr sich die Schüler*innen auf den Tag vorbereitet haben und dass die Message, die die Schule senden will, gut getroffen wurde,“ reflektierte der Schülersprecher Benjamin F. anschließend. Auch der Besuch von Emmanuel Iyoha beeindruckte viele: „Das war wirklich eine schöne Sache für alle Schüler*innen,“ ergänzte Can-Luca G. aus der WG13a.

Neben den Beiträgen der Schüler*innen wurde auch ein selbst produziertes Video zum Thema „Mit Kommunikation gegen Rassismus“ präsentiert. Die vielfältigen Projekte machten deutlich, wie stark sich die Schulgemeinschaft mit dem Thema auseinandersetzt und dass Engagement gegen Rassismus nur gemeinsam gelingt. „Rassismus kann nur im Kollektiv bekämpft werden,“ betonte Can-Luca. „Man hat gemerkt, dass dieser kollektive Gedanke von allen anwesenden Schüler*innen repräsentativ für die ganze Schule gelebt wird.“

Auch organisatorisch war der Tag ein Erfolg: „Die Organisation der Veranstaltung hat super geklappt, hat aber auch viel Zeit in Anspruch genommen. Es zeigt, dass der Einsatz von Arbeit und Zeit zu einem tollen Ergebnis führt,“ so Benjamin.

Für die Zukunft wünschen sich die Schüler*innen, dass das Engagement weitergeht und keine einmalige Aktion bleibt. „Versprechen einhalten – nachhaltige Projekte sollen weitergelebt werden,“ sagte Benjamin. Und Can-Luca ergänzte: „Es sollte nicht nur ein Name und ein Schild sein, sondern eine Entscheidung, dies wirklich zu leben.“

Mit der Aufnahme in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verpflichtet sich unsere Schule, auch in Zukunft aktiv gegen Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung einzutreten – gemeinsam, mutig und mit Haltung.