Automobilkauffrau/Automobilkaufmann

Automobilkaufleute übernehmen organisatorische und kaufmännische Aufgaben in Autohäusern, bei Auto- und Motorradimporteuren, Automobilherstellern sowie bei Unternehmen des Teile- und Zubehörbereichs. Zu ihren Tätigkeiten gehören die Kundenberatung, Bearbeitung von Aufträgen, Vorbereitung von Unterlagen für den Verkauf, Erstellung von Abschlüssen und Rechnungen. Sie wirken an Marketingmaßnahmen mit und beschaffen bzw. verkaufen KFZ-Teile und -Zubehör. Sie arbeiten in direktem Kundenkontakt. Gleichzeitig sind viele Aufgaben im Büro zu erledigen. Durch ein solides kaufmännisches Wissen tragen sie dazu bei, einen wirtschaftlichen Betriebsablauf sowie die angestrebten Umsatzziele und Betriebsergebnisse zu sichern.

  • Für die Aufnahme in eine AK-Fachklasse ist ein eingetragener Berufsausbildungsvertrag erforderlich.
  • Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht verbindlich vorgeschrieben; die Mehrzahl der Ausbildungsbetriebe erwartet allerdings die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife.
  • Die Berufsschule wird während der gesamten Ausbildungszeit besucht.
  • Die Regeldauer beträgt drei Jahre.
  • Die Ausbildungszeit kann verkürzt werden.
  • Auszubildende, die während der Ausbildung gute Leistungen in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb erbringen und das Einverständnis von Betrieb und Schule einholen, können einen Antrag auf vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung stellen und auf diese Weise die Ausbildungszeit verkürzen.
  • Der Berufsschulunterricht findet in den ersten beiden Ausbildungsjahren an zwei Tagen, im dritten Ausbildungsjahr an einem Tag statt.

Die Unterrichtsinhalte und Fächer können Sie hier herunterladen.

 

Die Übersicht über die Lernfelder können Sie hier herunterladen.

Die Berufsabschlussprüfung wird bei der jeweiligen Industrie- und Handelskammer (IHK) oder Handwerkskammer (HWK) abgelegt.

Teil 1 der gestreckten Prüfung wird in der Mitte des 2. Ausbildungsjahres abgelegt. Teil 2 der gestreckten Prüfung wird am Ende des 3. Ausbildungsjahres abgelegt. Bei einer Verkürzung der Ausbildung weichen die Prüfungszeitpunkte ab.

Prüfungsinhalte

Teil 1: Warenwirtschafts- und Werkstattprozesse (schriftlich, Dauer: 90 Minuten, Gewichtung: 20%)
Teil 2:

  • Fahrzeugvertriebsprozesse und Finanzdienstleistungen (schriftlich, Dauer: 90 Minuten, Gewichtung: 25%)
  • Kaufmännische Unterstützungsprozesse (schriftlich, Dauer: 90 Minuten, Gewichtung: 25%)
  • Kundendienstprozesse (Fachgespräch, Dauer: maximal 20 Minuten, Gewichtung: 20%)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde (schriftlich, Dauer: 60 Minuten, Gewichtung: 10%)

Bestehen der Prüfung

Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsleistungen wie folgt bewertet worden sind:

im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 mit mindestens „ausreichend“ im Ergebnis von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“ in mindestens 3 Prüfungsbereichen von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“ und in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 mit „ungenügend“.

  • Handelsfachwirt/in (IHK) an der Fachschule für Handelsmanagement (FAHM)
  • Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung (AEVO-IHK) an der Fachschule für Handelsmanagement (FAHM)
  • Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in an der Fachschule für Handelsmanagement (FAHM)

Über den Link www.schueleranmeldung.de werden die Auszubildenden von ihren Ausbildungsbetrieben zum Berufsschulunterricht angemeldet.

Einschulung der Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres

29.08.2017

Unterrichtsbeginn für das 2. Und 3. Ausbildungsjahr

Ab dem 30. 08. 2017 (vgl. Stundenplan)

Ansprechpartner/innen

Frank Schmidt

Frank Schmidt

Bereichsleiter
0211 8922-433
frank.schmidt@schule.duesseldorf.de
Ulrich Liefländer

Ulrich Liefländer

Bildungsgangleiter
0211 8922-411
u.liefländer@berufskolleg-bachstrasse.de