Verkäufer/in im EH

Verkäufer übernehmen im Einzelhandel die Verantwortung für Waren jeglicher Art. Sie prüfen den Bestand verschiedener Warengruppen, geben, wenn nötig, Nachbestellungen auf, sortieren neue Ware ein, präsentieren diese möglichst ansprechend und verkaufen diese dann wieder an den Endkunden. Zudem sind sie zu jeder Zeit für die Qualitätskontrolle der Waren und für die Ordnung im Geschäft zuständig. Ganz gleich ob Ware oder Dienstleistung, man berät Kunden, nimmt Reklamationen entgegen und ist jederzeit Ansprechpartner Nummer eins.

Mit dem erfolgreichen Besuch der Berufsschule erwerben Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Ausbildung den Berufsschulabschluss und werden auf die IHK-Prüfung für den Berufsabschluss vorbereitet.

Folgende allgemeinbildende Schulabschlüsse können mit dem erfolgreichen Besuch der Berufsschule erlangt werden:

  • Hauptschulabschluss nach Klasse 10

mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife/Fachoberschulreife mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe)

  • Fachhochschulreife (Voraussetzungen: mittlerer Schulabschluss, dreijähriger KiE-Vertrag, Einverständnis des Ausbildungsbetriebes)

Weiterführende Links zum Bildungsgang und zum Berufsbild:

https://www.berufsbildung.nrw.de/cms/bildungsgaenge-bildungsplaene/fachklassen-duales-system-anlage-a/berufe-a-bis-z/im-einzelhandel-sowie-verkuferin-verkufer/ein-kaufleute-im-einzelhandel.html

  • Für die Aufnahme in eine Verkäufer-Fachklasse ist ein eingetragener Berufsausbildungsvertrag erforderlich.
  • Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht verbindlich vorgeschrieben.
  • Bei der Klassenzuteilung werden die Eingangsvoraussetzungen, die Branche sowie die Dauer des Ausbildungsvertrages berücksichtigt. (Hinweis:Aufgrund der Größe des Bildungsgangs sind vielfältige Möglichkeiten gegeben.)
  • Die Berufsschule wird während der gesamten Ausbildungszeit besucht.
  • Die Regeldauer beträgt zwei Jahre.
  • Die Ausbildungszeit kann verkürzt werden; sie ist abhängig vom erlangten Schulabschluss und der Gestaltung des Ausbildungsvertrages.
  • Auszubildende, die während der Ausbildung gute Leistungen in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb erbringen und das Einverständnis von Betrieb und Schule einholen, können einen Antrag auf vorzeitige Zulassung zur
  • Abschlussprüfung stellen und auf diese Weise die Ausbildungszeit verkürzen.
  • Der Berufsschulunterricht findet i.d.R. an zwei Tagen statt.
  • Es besteht auch die Möglichkeit des Blockunterrichts. (Bei Interesse sollte der Ausbildungsbetrieb Kontakt mit der Bereichsleitung aufnehmen.)

Die Unterrichtsinhalte und Fächer können Sie hier herunterladen.

Die Übersicht über die Lernfelder können Sie hier herunterladen.

  • Die Berufsabschlussprüfung wird bei der jeweiligen Industrie- und Handelskammer (IHK) abgelegt.
  • Die Inhalte der IHK-Abschlussprüfung erstrecken sich auf die im Ausbildungsrahmenplan der Ausbildungsordnung genannten Kenntnisse und Fertigkeiten und auf den im Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
  • Die IHK-Abschlussprüfung besteht aus vier Prüfungsbereichen:Verkauf und Werbemaßnahmen (25 %)
    • Warenwirtschaft und Kalkulation (15 %)
    • Wirtschafts- und Sozialkunde (10 %)
    • Fachgespräch in der Wahlqualifikation (50 %)

Weitere Informationen zu den Prüfungsfächern und der Bestehensregelung sind unter dem folgenden Link zu finden:

https://www.bibb.de/de/berufeinfo.php/profile/apprenticeship/110815

  • Anschlussausbildung zum/zur Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel (wenn der Arbeitgeber dem dritten Ausbildungsjahr zustimmt)
  • Handelsassistent/in zbb (zbb = Zentralstelle für Berufsbildung im Handel e.V.)
  • Englischzertifikat (EuCoCo – European Commerce Competence)
  • Berufsausbildung und Selbstständigkeit im Einzelhandel (Planspiel)
  • Nachhaltigkeit im Einzelhandel (Kooperation mit der Rewe Group)
  • Tag des Handels (Expertentag zu Themen wie Business-Knigge, Falschgeld, Gesundheitserhaltung u.v.m.)
  • Handelsfachwirt im Rahmen des Fachprogramms Handel (Integration von Aus- und Weiterbildung) (à für weitere Informationen siehe auch Perspektiven und Anschlussmöglichkeiten bzw. kontaktieren Sie uns)
  • Handelsfachwirt/in (IHK) an der Fachschule für Handelsmanagement (FAHM)
  • Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung (AEVO – IHK) an der Fachschule für Handelsmanagement (FAHM)
  • Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in an der Fachschule für Handelsmanagement (FAHM)
  • Bachelor of Arts (B.A.) an der Fachhochschule des Mittelstandes in Kooperation mit der Fachschule für Handelsmanagement (FAHM)
  • Fachoberschule zum Erwerb der Fachhochschulreife (FOS 12 – Fachabitur in einem Jahr) oder der allgemeinen Hochschulreife (FOS 13 – Abitur in einem Jahr) am Max-Weber-Berufskolleg Düsseldorf

Über den Link www.schueleranmeldung.de werden die Auszubildenden von ihren Ausbildungsbetrieben zum Berufsschulunterricht angemeldet.

Einschulung der Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres:
August/September 2018

Unterrichtsbeginn für das 2. und 3. Ausbildungsjahr:
August/September 2018

Darüber hinaus werden weitere berufsbezogene und berufsübergreifende Fächer unterrichtet:

  • Englische Kommunikation
  • Datenverarbeitung
  • Deutsch/Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheitsförderung
  • Politik/Gesellschaftslehre

Ansprechpartner/innen