Schüler schnuppern in die Arbeitswelt - Artikel aus der Mitarbeiterzeitung "ChemionKurier" der Chemion Logistik GmbH
Berufswunsch Fachkraft für Lagerlogistik, aber keine Ahnung, welche Tätigkeiten dieser Beruf überhaupt umfasst? Kein Problem! Am 5. Mai 2008 öffnete Chemion die Türen und bot einer Schülergruppe aus Düsseldorf im CHEMPARK Leverkusen Einblicke in den spannenden Arbeitsalltag eines Lagerlogistikers
Fachkräfte für Lagerlogistik wollen sie werden, die 41 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Bachstraße in Düsseldorf. Und was liegt da näher, als die in der Schule erlernten Kenntnisse über Warenein- und -ausgänge, Lagertypen und Verladetechnik einmal bei einem Spezialisten live zu erleben? Deshalb klopfte Klassenlehrer Herr Conrad bei Chemion an und fand im Lagerbereich schnell einen Ansprechpartner.
Die Überraschung: Neben der Lagerbesichtigung hatte der Lagerbereich noch eine Werksrundfahrt sowie einen professionell geführten Rundgang durch die Bayer-Themenräume im BayKomm organisiert. Das kam an! Interessiert lauschten die Schüler den Ausführungen der Betreuer Frau Richartz und Herrn Heyl (beide BayKomm) zu den vielfältigen Themen wie Umweltschutz, Pflanzenschutz, Forschung und Technik und hatten Gelegenheit, Fragen zu stellen. So erfuhren sie beispielsweise, dass der WM-Ball geklebt und nicht mehr genäht ist und aus welchem Material er besteht.
Anschließend ging es mit einem von Chemion gemieteten Bus in den Lagerbereich des Werkteils Flittard. Die Berufsschüler wurden in drei Gruppen aufgeteilt und von den Herren Kubitza, Will und Becher fachmännisch durch die verschiedensten Lagertypen (Blocklager, Verschieberegallager, Schmalganglager und Einfahrregallager) geführt.
Wie immer waren unser Schmalganglager C 607 sowie das BMS-Verschieberegallager C 507 die Renner. Die Berufsschullehrer Conrad und Hüls lenkten die Aufmerksamkeit ihrer Berufsschüler insbesondere auf die Verladetechnik und Verladesicherheit. Sicherung der Fahrzeuge an Rampen mittels Vorlegekeil, Ampelschaltung, Schlüsselkasten und Stoppschild wurden besichtigt und mit Staunen für gut befunden. Einen 4-Faß-Greifer kannten die Schüler auch noch nicht. Nach insgesamt etwa drei Stunden war der Ausflug in die Praxis vorbei. Das Fazit: Alle waren sich einig, alles mal mit eigenen Augen gesehen zu haben, bringt mehr als X-Theoriestunden.
Friedhelm Becher, Läger LEV
Der Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung der Chemion Logistik GmbH aus der Mitarbeiterzeitung "ChemionKurier" entnommen.





