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Weihnachtslesung der FM10a am 06.12.2011 - Ein Bericht aus den Arbeitsgruppen der Schülerinnen und Schüler der FM10a zu ihrer Lesung am 06.12.2011

Steffi hat Freude am Playbook...
Anna stellt ihr Buch vor
Claudia-Juliane und das Plätzchenbuch
Sarah erzählt vom Weihnachtsmann
Ramona stellt Terri Pratchett vor
Sarah-Louise und Elli als Hasen
Die FM10a bei den Proben...
Das Schaufenster zur Lesung
Die kreativen Gestalterinnen und Frau Hasemann-Russell (links)

Das Öffentlichkeitsteam: Wir, Lena und Kaya, das Öffentlichkeits- und Dekoteam,  waren für die Ankündigung der Veranstaltung mittels Plakat und Einladungsschreiben zuständig. Wir haben uns ebenfalls um die Dekoration auf der Bühne und während der Veranstaltung mit um die Technik gekümmert.

Das Tombolateam: Für die Tombola haben Esra, Elli, Ramona und Sarah-L. Bücher organisiert, Lose und die Loskiste gebastelt und alle wichtigen Vorbereitungen getroffen. Am Veranstaltungstag haben wir am Eingang jedem Besucher ein Los gegeben und jede Losnummer, die verteilt wurde, war auch in der Loskiste vorhanden. Während der Vorstellung gingen dann immer zwei von uns auf die Bühne und verlosten die Gewinne, die aus schönen Büchergeschenken sowie selbstgebackenen Plätzchen und kleinen Präsenten bestanden. In der letzten Losrunde gingen wir alle zusammen auf die Bühne und verlosten die letzten Geschenke. Als besonderes Highlight wurde zu guter Letzt eines der vorgestellten Bücher verlost.

Das Moderationsteam und die erste Lesung: Die Moderation unserer diesjährigen Veranstaltung haben Michelle und Saskia übernommen. Sie wechselten sich dabei mit dem Tombola-Team ab.

Nach der Begrüßung aller Anwesenden durch das Moderatorenteam Michelle und Saskia durften wir, Anna und Valeska, die erste Geschenkidee vorstellen: Den Roman "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ des schwedischen Autoren Jonas Jonasson. Die Vorstellung des Buches mit einer kurzen Inhaltsangabe, dem Vorlesen einer Textstelle und dem Erzählen einiger Stationen des Lebensweges des Protagonisten Allan Karlsson haben wir mit einer Präsentation selbst gezeichneter Comicszenen illustriert.

Wir empfehlen das Buch als Geschenkidee für Erwachsene, die an der Geschichte des letzten Jahrhunderts interessiert sind, und für die dabei der Humor nicht zu kurz kommen soll.

Das Team der Plätzchen-Lesung: Wir, Carina und Claudia-Juliane,  haben das Buch "Shaun das Schaf - Mein Plätzchenbuch“ ausgewählt, da wir es für eine witzige Geschenkidee für junge und alte Leser halten.  Um es ansprechend zu präsentieren, wurden Plätzchen aus diesem Buch gebacken, Förmchen besorgt und andere Backutensilien angeschafft. Der Vortrag selbst  wurde von Carina und Claudia-Juliane gehalten und durch eine PowerPoint-Präsentation unterstützt, in die Bilder aus dem Buch eingefügt wurden, um den Aufbau der Rezepte zu veranschaulichen.

Das Team der Weihnachtsmannlesung: Nina, Laura, Irina und Sarah, haben das Buch "12 Geschenke für den Weihnachtsmann“ von Mauri Kunnas vorgestellt. Das Motto unserer Veranstaltung lautete „Ein Buch für Jedermann“. Deswegen haben wir uns überlegt, wie man kleinen Kindern das Warten auf den Weihnachtsmann verkürzen könnte. Da wir schon gute Erfahrungen mit dem Buch gemacht haben, hielten wir es für eine gute Idee, es vorzustellen.

In dem Buch geht es um den kleinen Wichteljungen Kalle, der sich überlegt, dem Weihnachtsmann jeden Tag bis Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten. Er denkt sich liebevolle, kleine Sachen aus und überrascht den Weihnachtsmann jeden Tag aufs Neue. Er malt ihm zum Beispiel eine überdimensionale Postkarte oder versucht, ihm eine Mütze zu stricken. Auch backt er ihm Stern- und  Herzchenkekse… , die verschwinden jedoch in Kalles Bauch und nicht in dem des Weihnachtsmannes. Diese Geschenke haben Nina, Laura und Irina während Sarahs Lesung visuell auf der Bühne dargestellt. Während der Lesung lief eine Powerpointpräsentation im Hintergrund, welche die Bilder zu den Geschenken zeigte.

Das Team der letzten Lesung: Elli und Sarah-L. haben das Buch "Weißt du eigentlich… wie lieb ich dich hab´?“ von Sam Mc Bratney vorgestellt. Das Buch erzählt die Geschichte von zwei Hasen, die sich zeigen wollen, wie lieb sie sich haben und sich dabei spielerisch überbieten, indem sie unter anderem die Arme ausbreiten, ihre Arme hoch strecken und so hoch springen, wie sie können. Dafür haben wir uns wie Hasen verkleidet und diese Teile der Geschichte vorgelesen. An die Wand wurde eine Powerpoint-Präsentation projiziert mit den jeweiligen Bildern der Szene. Das Buch  ist in drei Größen erhältlich, die alle zwischen 6 € und 16 € kosten.  Außerdem gibt es auch andere Auflagen in verschiedenen Sprachen und Dialekten.

FaMi-Tag 2011 in Hamm

Experten stehen Rede und Antwort
Die schöne Bilderbuchecke
Neueste Technik
Erschöpfte, aber gut informierte Schülerinnen

Am 17.05.2011 haben die Mittel- und Oberstufe des Bildungsganges Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste am Berufskolleg Bachstraße den FAMI-Tag in Hamm besucht. Zuerst fand eine Podiumsdiskussion zum Thema "Wie verändert RFID unseren Arbeitsalltag?" statt, an der u.a. Anwender und Hersteller der RFID-Technik teilnahmen.

Das Thema dieser Diskussion beschäftigt zurzeit viele Bibliotheken und deren Angestellte, da RFID u. a. Selbstverbuchungen ermöglicht. Infolgedessen wird weniger Personal an den Ausleihtheken benötigt und somit steht mehr Zeit für andere Belange der Nutzer zur Verfügung. In der Diskussion wurde deutlich, dass man darin zwar einerseits einen Servicegewinn sehen kann, dass andererseits aber auch ein Wegfall von Stellen zu befürchten ist.

Anschließend erfolgte für die teilnehmenden Auszubildenden eine Führung durch die am 26.02.2010 eröffnete, hochmoderne Hammer Zentralbibliothek, die bereits komplett mit der RFID Technik ausgerüstet ist.

Neben der Ermöglichung der Selbstverbuchung verfügt die Zentrale der Stadtbücherei Hamm auch über eine Sortieranlage. Zurückgegebene Medien werden im Keller vorsortiert und auf die insgesamt vier Etagen der Bibliothek verteilt.

Die Führung war sehr informativ, so dass man viele interessante Eindrücke mitnehmen konnte.

Claudia Juliane Graf (FM10a)

Besuch der Frankfurter Buchmesse

Bereits der erste Eindruck auf diesem riesengroßen Messegelände war unglaublich. Es gab sogar Pendelbusse, die die Besucher zu den verschiedenen Hallen brachten. Ingesamt gab es 11 Hallen. Wir begannen unsere Erkundungstour mit der Halle 3, in der die nationalen Verlage ausgestellt hatten. Ein dreistöckiges Gebäude lag vor uns. Alle bekannten Verlage und auch solche, von denen wir nur am Rande gehört hatten, waren vertreten.

Nachdem wir die Halle 3 gesehen hatten, gingen wir zu einer Lesung des Comedian David Werker, den wir zuvor bei der EinsLive Comedy Nacht gesehen hatten. Die Lesung war sehr gut und wir holten uns im Anschluss im Signierzelt ein persönliches Autogramm ab.

Danach gingen wir in die Halle, in der die internationalen Verlage ausgestellt hatten. Bereits der Eintritt in diese Halle war ganz besonders. Es gab nämlich eine Taschenkontrolle. Leider mussten wir bemerken, dass der größte Stand in der ganzen Halle der der Scientologen war.  

Nach diesem kleinen Schock sahen wir uns die neuen 3D-Books an. Was für eine Technik! Wie eine WebCam hing eine kleine Kamera über einem Buch und über einen Bildschirm lief z.B. der Dinosaurier vorbei und Informationen und Geräusche zum Buch drangen durch die Lautsprecher.  

Am Schluss besuchten wir die ARD-Halle, aßen noch schnell eine Kleinigkeit am Imbissstand und mussten auch schon wieder zurück zu den Bussen. Unser Fazit nach diesem Tag ist, dass man sich für die Frankfurter Buchmesse mehr Zeit nehmen sollte, um mehr als drei Hallen besuchen zu können. Alles in allem war es jedoch ein sehr interessanter Tag, den wir sehr gerne noch einmal erleben würden.

Alexandra Pelzer, FM10a

FaMI-Tag in Mülheim an der Ruhr

Veranstaltet vom BIB-Landesverband NRW, fand am 5. Oktober 2009 in Mülheim an der Ruhr der 2. FaMI-Tag in NRW statt, an dem seitens des Berufskollegs Bachstraße die Auszubildenden der Klassen FM08a und FM07a teilnahmen. Auf eine knapp einstündige Führung durch die im hochmodernen „Medienhaus“ untergebrachte neue Mülheimer Stadtbibliothek folgten zwei Vor­träge, die wegen der unerwartet hohen Zahl von weit über 200 Besucherinnen und Besuchern in ein nahe gelegenes Kino verlegt werden mussten.

In dem ersten Referat zum Thema „Was macht ein FaMI nach der Prüfung?“ präsentierte Astrid Seng, stellvertretende Leiterin der Bibliothek des Bundesfinanz­hofs München, erstmals Ergebnisse aus einer umfangreichen Studie, die sie im November dieses Jahres in Buchform veröffentlichen wird. Darin stellt sie nach Auswertung einer Befragung von mehr als 1600 FaMIs in einem Unter­suchungszeitraum von 2000 bis 2009 fest, dass derzeit nach Beendigung ihrer Ausbildung deutlich über 80 Prozent der Absolventinnen und Absolventen in ein Arbeitsverhältnis übernommen und an­fangs befristete Verträge häufig in unbefristete umgewandelt würden. Ungefähr ein Siebtel aller Absolventinnen und Absolventen begännen nach der Ausbildung ein Studium. Lediglich ein Pro­zent blieben nach der Prüfung ohne Arbeitsverhältnis. Die Berufszufriedenheit der FaMIs sei im Vergleich zu anderen Berufsbildern überdurchschnittlich hoch. Einen Wermutstropfen in diesem ins­gesamt recht positiven Bild stelle allerdings die Vergütung dar, die nicht selten unter dem hohen Qualifizierungsniveau der Ausbildung läge.

In dem zweiten Vortrag, der dem Thema „Zukunft des FaMIs trotz Selbstverbuchung und Outsour­cing“ gewidmet war, reflektierte Karin Holste-Flinspach, Fachlehrerin in der FaMi-Ausbildung ei­ner Frankfurter Berufsschule und Vorsitzende der BIB-Kommission für Aus- und Fortbildung (KAuF), über Risiken und Zukunftschancen des Berufsbildes in einer veränderten, von technischem Wandel und der Ausgliederung von Aufgabenfeldern geprägten Arbeitswelt. Traditionell wichtige Schwerpunkte der beruflichen Tätigkeit des FaMIs, etwa im Bereich des Benutzungsdienstes oder der Medienbeschaffung, seien von diesen Wandlungsprozessen im Kern betroffen. Um die Zukunft des Be­rufsbildes zu sichern und Arbeitsplatzverluste der FaMIs zu vermeiden, müssten daher die traditio­nellen Schwerpunktsetzungen durch Neuakzentuierungen der Aufgabenfelder, etwa die stärkere Betonung von Kundenberatungs- und Public-Relations-Aktivitäten, ausgeglichen werden. Eine menschenleere Bibliothek könne nicht das Wunschbild der Zukunft sein.

Abgerundet wurde diese Vortragssequenz durch einen von FaMIs in Eigenregie produzierten Film, der das Publikum auf sehr amüsante und humorvolle Art und Weise mit dem oft allzumenschlichen Alltag ihres Berufsbildes bekannt machte.

Am Nachmittag fanden ab 14.00 Uhr vier ca. dreistündige Workshops zu den folgenden Themen statt:

  • „Interkulturelle Kompetenz oder wie begegne ich Kunden aus anderen Kulturen?“
  • „Weblogs, Wikis, RSS…, USB-Stick, Palm, iPod … was ist das eigentlich?“
  • „Spiele(n) in der Bibliothek: Tipps zur Organisation und Durchführung“
  • „Internetrecherche in den Bibliotheken“.

Was wird aus den FAMI's nach der Prüfung?

Zum Zeitpunkt der mündlich-praktischen Prüfung im Sommer 2008 gaben 86% der Prüflinge an, im Anschluss an die Ausbildung direkt eine Stelle anzutreten; 28% des Jahrgangs treten eine unbefristete Stelle an, was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 8% bedeutet. 14% der Befragten beabsichtigt, ein Studium aufzunehmen. Insgesamt hat sich somit die Stellensituation im Vergleich zu 2007 merklich entspannt.

Nadja Mühlbauer zum Beispiel arbeitet als Marketing-Assistentin in einer Bildagentur (Masterfile GmbH) in Düsseldorf. Siehe Zeitungsartikel der RP.

Wegen ihrer guten Abschlussnote bekommt sie ein Stipendium von der IHK. Sie absolviert neben dem Beruf ein Fernstudium zur Geprüften Werbeberaterin. 

Und was kommt dann?

Ein kleiner Bericht von Carola Schmidt über die Zeit vom Ende der Ausbildung und der Zeit danach:

Der Wecker klingelt! Noch ein wenig verschlafen stehe ich auf und beim Blick aus dem Fenster sehe ich den Tegelberg. Genau Berge - mein Leben und auch der Job liegen nun im schönen Allgäu, kurz vor der Grenze zu Österreich. Wie hat es mich denn aus Köln hierher verschlagen?!

Im Januar 2009 habe ich die Abschlussprüfung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste im Bereich Bildagentur in Düsseldorf am Berufskolleg Bachstrasse bestanden und keine Woche später fing ich schon bei meiner neuen Arbeitsstelle hier im Dorf der Königsschlösser (Schwangau) an.

Im Herbst 2008 zeichnete es sich schon ab, dass ich wohl aus wirtschaftlichen Gründen nicht im Ausbildungsbetrieb übernommen werden würde. So ging es für mich zum Arbeitsamt, um mich vorsorglich arbeitssuchend zu melden. Dies muss man drei Monate vor Ende der Ausbildung machen, wenn man noch nicht weiß, wie es beruflich weiter geht. Dort bekommt man dann ein Gespräch mit dem Arbeitsvermittler und kann dort mit ihm für sich ein Profil erstellen. Mit diesen Daten kann man dann nach passenden Arbeitsstellen suchen. Für FAMIs in dem Bereich Bildagentur gibt es leider nicht sehr oft freie Stellen, aber verrückterweise war genau an meinem Termin beim Vermittler eine interessante Stelle gerade mal 24 Stunden online ausgeschrieben. Doch die Postleitzahl verriet schon, dass es sich wohl nicht  um einen Job im Bereich von Nordrhein-Westfalen handelt.

Nach einem Tag, an dem ich recherchierte wo das Unternehmen sitzt und um was für eine Art von Job es gehen könnte, habe ich beschlossen mich auf die Stelle zu bewerben. Allein schon, um zu üben bzw. zur Probe. Ja, und wenn man etwas macht ohne große Erwartungen zu haben, ja dann klappt es.

Nach einem Probearbeiten (im Urlaub), dem Gespräch mit dem potenziellen neuen Chef und einem Wochenende Bedenkzeit, wurde der Arbeitsvertrag geschrieben. Ich hatte ziemlich viel Glück, dass das Menschliche und das Fachliche bei dieser Arbeitsstelle passten. Mit einem Wermutstropfen, denn seit dem Umzug liegen 600 km zwischen meinem Partner und mir. Manchmal muss man halt etwas zurück stellen, damit man nicht arbeitslos wird.

Mit Erwartungen bepackt kam ich im Ostallgäu an. Im Bildarchiv gab es in den ersten Tagen extrem viel Neues! Die Arbeitsabläufe sind ganz anders als in der Bildagentur in Köln, in der ich gelernt habe. Bei Fragen gab und gibt es immer eine liebe Arbeitskollegin, die mir allzeit geduldig die unklaren Sachen beantwortet. Vielen Dank an dieser Stelle! Ja, und wo ist der Chef eigentlich? Mein neuer Arbeitgeber kommt ab und zu rein, aber überwiegend heißt es "eigenständig seinen Job erledigen"! Viele Freiheiten gibt es da, es ist jedoch auch mit viel Verantwortung verknüpft.

Und bei all den vielen interessanten Aufgaben und genügend Arbeit läuft und läuft die Zeit, sie rennt regelrecht. Nun bin ich schon fünf Monate hier im neuen Job und endlich schaffe ich es, diesen kurzen Bericht zu schreiben. Es graust mir immer ein wenig davor, Texte zu verfassen, da ich mich ziemlich schwer damit tue. Ich hoffe, es ist ein kleiner Eindruck von einem möglichen Verlauf nach einer Ausbildung rübergekommen. Falls noch jemand Fragen hat, kann er gerne über die Berufsschule mit mir Kontakt aufnehmen.


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