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Bestenauszeichnung 2011

Eberhard Eschwe und Bereichsleiterin Frau Jansen bei der Bestenehrung 2011

 

Am 18.11.2011 fand ab 11:00 Uhr die Bestenauszeichnung durch die IHK im wieder eröffneten Schauspielhaus Düsseldorf statt. IHK-Präsident Prof. Dr. Ulrich Lehner überreichte die Urkunden an die 264 Auszubildenden, die ihre Ausbildung mit "sehr gut“ abgeschlossen hatten. Darunter befanden sich 69 Auszubildende des Berufskollegs Bachstraße und unter ihnen der Buchhändler Eberhard Eschwe. Die Überreichung der Urkunden wurde entsprechend des festlichen Anlasses von feierlichen und musikalischen Highlights begleitet: So wurden die Besten von dem neuen Intendanten des Schauspielhauses, Staffan Holm, begrüßt und Mitglieder des Ensembles spielten und sangen Ausschnitte aus „Die Hochzeit des Figaro“ und die Band "Lost  Boys" spielte 2 Stücke aus dem neuen Stück „Peter Pan“.

Das Berufskolleg Bachstraße gratuliert allen Besten zu ihrem großen Erfolg.

Verkaufsschulung

Am 19. und 20.10.2011 fanden in den Buchhändlerklassen BU11a, BU10b und BU09b Schulungen zu den Themen "Verkaufstraining“ und "Kundenkommunikation“ statt. Geleitet wurden diese Schulungen von Herrn Dennis Witton, welcher selber Buchhändler ist und vor seiner Selbständigkeit auch schon als Verkaufstrainer gearbeitet und unter anderem Workshops zum Thema Kommunikation und Körpersprache angeboten hat.

In seiner Schulung gab er uns eine ganze Menge Ratschläge zum richtigen Verhalten dem Kunden gegenüber. Er begann damit, uns die einzelnen Phasen eines optimalen Verkaufsgespräches zu erläutern und die Eigenheiten und möglichen Problemfälle jeder dieser Phasen darzustellen. Anschließend thematisierte er ausführlich die Besonderheiten der Körpersprache im Kundenkontakt. Es ist faszinierend zu wissen, was selbst die Haltung der einzelnen Finger über uns als Verkäufer und natürlich über uns als Menschen aussagt. Wir erfuhren auch, wie bestimmte Schlüsselworte auf Kunden wirken und Dennis Witton gab uns Tipps an die Hand, wie man am besten die sogenannten "Killerphrasen" im Verkaufsgespräch umgeht.

Alles in allem war die Schulung sehr informativ und hilfreich für das Verhalten im Betrieb. Mehrere Mitschüler erzählten mir wenige Tage nach der Schulung, dass sie in Verkaufsgesprächen nun vermehrt auf Körpersprache und Ausdrucksweise achten und die Tipps mit Erfolg umsetzen.

Danke an Dennis Witton für die kurzweilige und praxisnahe Schulung!

Malika Wolf (BU11a)

Kommunikationstrainer Dennis Witton
Dennis Witton im Gespräch mit einer Schülerin
Dennis Witton mit Fachlehrerin Frau Bertram

Verabschiedung von Klaus Peter Enhelhardt

Im Zuge der Lesung "Parodievögel - Humor ist, wenn man trotzdem liest"

Am 12.04. wurde Klaus Peter Engelhardt nach 38 Jahren als Buchhandelslehrer am Berufskolleg Bachstraße in den wohlverdienten Ruhestand entlassen.

Die Verabschiedung fand im Rahmen der Lesung "Parodievögel – Humor ist, wenn man trotzdem liest“ in unserer Schule statt und zahlreiche Kollegen, Schüler und ehemalige Auszubildende kamen, um sich von Herrn Engelhardt persönlich zu verabschieden und ihm für seinen unermüdlichen Einsatz im Sinne der Auszubildenden der Buchbranche zu danken.

Die Schulleiterin Frau Herlinger, Herr Peek, ehemaliger Schulleiter des Berufskollegs Bachstraße, Bereichsleiterin Frau Jansen und Schülervertreter Florian Gaar  brachten in ihren Ansprachen deutlich zum Ausdruck, welche Bedeutung Klaus Peter Engelhardt für den Bildungsgang und insbesondere für die Schülerinnen und Schüler hatte.

So prägte er Generationen von Auszubildenden durch seine große Liebe zum Buch und zur Literatur, indem er sein Wissen stets spannend und anekdotenreich an die Schülerinnen und Schüler weitergab. Diese profitierten jedoch nicht nur von seinem großen theoretischen Literaturwissen, sondern auch von seiner jahrelangen praktischen Erfahrung in der Buchbranche.

Obwohl er sich sehr auf seinen Ruhestand freute, durften alle Gäste an diesem Abend  miterleben, dass auch ihm der Abschied nach so langer Zeit nicht leicht fiel.

Dem Berufskolleg Bachstraße und seinen Schülerinnen und Schülern wird Klaus Peter Engelhardt vorerst jedoch den Rücken noch nicht ganz zuwenden. So dürfen wir uns auf Gastvorträge und sicherlich die ein oder andere Begleitung zu literarischen Exkursionen freuen.

Herr Engelhardt lauscht Schülervertreter Florian Gaar bei dessen Ansprache

Parodievögel - Humor ist, wenn man trotzdem liest

Im Aufenthaltsraum des Berufskollegs Bachstraße am 12.04.2011 um 18Uhr

Am 12.04.2011 lädt die Klasse BU10b alle Literatur- und Humorinteressierten zu Ihrer Lesung "Parodievögel – Humor ist, wenn man trotzdem liest“ herzlich ein.  Es werden aktuelle Titel wie etwa unter anderem "Ein Traum von einem Schiff“ von Christoph Maria Herbst, aber auch Klassiker von Heinz Erhardt und Loriot vorgestellt. Die Veranstaltung beginnt um 18Uhr im Aufenthaltsraum des Berufskollegs Bachstraße.

Neben der Vorstellung humoristischer Titel wird es eine große Buchtombola mit tollen Buchpreisen geben.

Wir freuen uns sehr auf Ihr/Euer Kommen! Die BU10b

Wir heitzen Euch ein

In der Aula des Berufskollegs Bachstraße am 10.03.2011 um 15:30h

Der Autor Markus Heitz liest am 10.03.2011 um 15.30 Uhr in der Aula des Berufskollegs Bachstraße in Düsseldorf aus seinem Buch "Judastöchter". Anschließend stellt er sich den Fragen des Publikums zu seiner Arbeit als Fantasyautor. Die Lesung wird von den Buchhändler-Auszubildenden des Berufskollegs organisiert. Die Besucher sind herzlich eingeladen sich am Buffet zu laben und sich gegen einen kleinen Obolus schminken zu lassen. Im Eintrittspreis ist ein Buch nach Wahl enthalten. Die Karten können im Vorverkauf zu 8,-€ / 6.-€ (erm. für Schüler und Studenten) über heitztliestambkb@gmx.de reserviert und am Tag der Veranstaltung an der Kasse abgeholt werden.

Buchhandel: Literatur rund um die Welt am 12.11.2009

Im Gebäude des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Kaiserstraße 42a ab 19:00 Uhr mit Musik aus Brasilien

Auszubildende der Buchhandelsfachklasse BU 08 a stellen am 12. November 2009 ungewöhnliche Reiseliteratur zu ungewöhnlichen Zielen vor. Kommen Sie und lassen Sie sich überraschen!

250. Geburtstag von Friedrich Schiller - Vortrag von Frau Dr. Maurer

Anlässlich des 250. Geburtsjahres von Friedrich Schiller trat am 29.10.2009 Frau Dr. Doris Maurer in der Aula des Berufskollegs Bachstraße vor über 100 angehenden BuchändlerInnen und Fachangestellten für Medien und Informationsdienste auf, um über das Leben und Arbeiten des berühmten Dichters zu sprechen. Die Germanistin und ausgewiesene Schiller-Kennerin widmete sich in ihrem Vortrag den beschwerlichen Anfängen Schillers, seiner Beziehung zu Goethe und beschrieb anschaulich und facettenreich sein Verhältnis zu den Frauen, insbesondere zu den Schwestern Charlotte und Karoline von Lengefeld. Frau Dr. Maurer gelang es durch ihr umfangreiches Wissen und zahlreiche Anekdoten aus dem Leben des Dichters, die Auszubildenden zu fesseln und ihnen bisher unbekannte Seiten Friedrich Schillers näher zu bringen. Die Schülerinnen und Schüler haben einen tiefen Einblick in das Leben Schillers gewinnen können, der sicherlich weit über das Schillerjahr hinaus Eindruck hinterlassen wird.

Zwischen Büttenpapier und "Drallewatsch"

Von Lisa Gebauer

Nachdem wir, die BU08b des Städtischen Berufskollegs Bachstraße in Düsseldorf, vergangenes Jahr die unvorstellbare Größe und Dichte der Frankfurter Buchmesse bestaunen konnten, peilten wir nun sozusagen als Kontrastprogramm das possierliche Literatentreffen in Leipzig an. Trotz der oft kritisierten „Pünktlichkeit der Bahn fanden sich tatsächlich alle Beteiligten am Donnerstagabend rechtzeitig in Leipzig-Wiederitzsch (man beachte an dieser Stelle die Affinität zur Buchstabenkombination "tzsch", die einem dort immer wieder mal begegnet) vor dem Kolpinghaus ein.

Caro, Steffi, Kristin und Rejanne mit den „Fachbesucherausweisen“
Laura auf der Messe

Der zunächst unübersichtlich scheinende Komplex, der unsere Unterkunft darstellen sollte, stellte sich nach kurzer Einweisung als äußerst bequeme, sympathische Herberge heraus. Die anfangs irritierenden Schilder für Seminarräume, Dialysestationen und diverse Zahnärzte waren spätestens nach dem schmackhaften Frühstück am Freitagmorgen vergessen. Doch zunächst wurde trotz Nieselregen, der einem in den Kragen kroch, und alles verschluckender Dunkelheit die Innenstadt von Leipzig erkundet. Man sah nicht viel, aber was man sah, erstrahlte durch gut arrangierte Illuminationen, und selbst das profane Laternenlicht, welches auf die historischen, teils renovierten Gebäude fiel, trug zum guten Eindruck bei. Freitag war der Tag der Buchmesse. In dem riesigen Glasgebäude und den dazugehörigen Hallen hatte man, im Gegensatz zu Frankfurt, auch nach Stunden noch das Gefühl, atmen zu können und die knappe Luft nicht von den abertausenden Besuchern "weggeschnappt" zu bekommen: Man fühlte sich auch nicht erdrückt oder überfordert. Überrascht war man dennoch. Unaufgeforderte Lehrgespräche über die Buchbinderei vonseiten eines Mitglieds der Sächsischen Buchbinderinnung, das über mehr als zwanzig Minuten ging, entspannte Lesepausen an der frischen Luft oder im kuschelig warmen Inneren unter der großen Kuppel oder ein Abstecher in die Mangawelt, in welcher man Fans in detailgetreuen Kostümen ihrer Ikonen bewun­dern konnte: es war ein mehr als buntes und vor allem entspanntes Bild, was sich einem bot.

"Der Zahn"
Buchhändler beim Karaoke

Die Menschen im Buchhandel müssen zwar auch ihre Brötchen verdienen, doch in Leipzig wurde sich nicht nur darum gekümmert, sondern vor allem die Kunst zur Schau gestellt. Von einer musealen Gutenberg-Druckmaschine, die die Gäste von einem Historiker erklärt bekamen, und vom Schreiben mit Federkiel über ganze Landschaften von Illustratoren und die Kunst des Papierschöpfens, Buchbindens und Restaurierens bis hin zu Vermarktungsmöglichkeiten des Ebooks: das Wirtschaftliche wurde nicht vergessen, doch kümmerte man sich auch gleichsam um begeisterte Leserinnen und Leser.  In Leipzig selbst drehte sich unter dem Motto "Leipzig liest" ebenfalls alles um die Lust am Lesen.

Rebecca, Ann Katrin, Felix und Carina bei einem Vortrag (Karrierechancen im Buchhandel)
Das Gewandhaus

Nicht nur in großen Locations konnte man Autoren lauschen, die ihr neuesten Werke vortrugen, sondern auch in kleinen Buchhandlungen, Kneipen und Lokalen war es möglich, teils sogar unentgeltlich, einer Lesung beizuwohnen. Am Abend nach der Buchmesse fanden wir uns in der Nikolaischule zusammen, um dort zu speisen, wo einst Männer wie Gottfried Wilhelm Leibniz, Richard Wagner oder Karl Liebknecht die Schulbank drücken mussten. Anders als die etwas fade schmeckenden Speisen wa­ren immerhin die Preise gesalzen, doch nichtsdestotrotz legten wir dort den Grundstein für einen entspannten und ausgelassenen Abend, für den uns unsere heftig beanspruchten Füße prompt dankten.  Die Straßen waren abends meistenteils wie leer gefegt, doch verlassen war die Stadt nicht.

Der Mendebrunnen
Abendessen in der Buchhändlerschule
Das Völkerschlachtdenkmal
In der Nikolaikirche

Im Gegenteil. In allen Veranstaltungsorten, wie z.B. in der Spinnerei oder der Moritzbastei, tummelten sich neugierige Zuhörer, und sogar an ungewöhnlichen Orten, wie etwa einer Kapelle auf dem Friedhof, fanden sich zahlreiche Gäste ein, um dort beispielsweise eine Lesung mehrerer Autoren des Fantasy- und Horrorgenres zu besuchen.  Wer keine Literatur mehr sehen oder hören konnte, konnte genauso gut durch das "Barfußgässchen" in der Innenstadt schlendern, in dem schon frühzeitig die lauen Sommer­nächte eingeläutet wurden. Tische, Stühle und Schirme zierten bereits die schmale Gasse zwi­schen den Lokalen, Irish Pubs und Restaurants, in der jetzt nur noch ein drei Fuß breiter Weg mittig zum Flanieren übrig war. Die ausgelassene Stimmung trotz "usseligen" Märzwetters war richtiggehend ansteckend, zumal man sich der Zuhilfenahme von Heizpilzen erfreuen konnte, die anderweitig ja eher das Flair von Weihnachtsmärkten verbreiten.

Bei der Stadtführung
Ganz oben auf dem Völkerschlachtdenkmal

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Stadtführung und der Erkundung Leipzigs. Diesmal sogar bei Tageslicht. Angefangen auf dem Augustusplatz, auf dem wir das Gewandhaus, die neue Oper und den Mendebrunnen bestaunen konnten, wurden wir mit Hilfe unserer kompetenten Stadtführerin Frau Braun durch das neue und alte Leipzig geleitet. Mit dem Schwerpunkt auf Goethe sahen wir verschiedene Statuen und den berühmten (und in Goethes Zeiten berüchtigten) Keller Auerbachs. Gespickt mit humorvollen Anekdoten, erfuhren wir noch Interessantes und Wissenswertes, beispielsweise über die charakteristischen Leipziger Innenhöfe, die nach der Zeit der großen Messen leider einer nach dem anderen der Abrissbirne zum Opfer fielen.

Faust und Mephisto über Auerbachs Keller
Nikolaikirche in der Nacht

Den Abschluss fand unsere Besichtigungstour mit der Thomaskirche, die mit einem Neigungsgrad von 63 Deutschlands steilstes Kirchendach besitzt (was man sich nicht alles merkt). Dank des uns nun wohl gesonnenen Wetters konnten wir noch beim Besuch des Völkerschlachtdenkmals das größte Monument Deutschlands mit seiner auffälligen Silhouette bestaunen. Danach konnte noch jeder für sich entscheiden, ob er die letzten Stunden in der Leipziger Innenstadt genießen oder sich mit einem Buch auf sein Zimmer im Kolpinghaus zurückziehen und darin schmökern wollte. Ganz im Sinne von "Leipzig liest" oder: Man liest eben in Leipzig. Sonntag früh traten wir die Heimreise an, und wir wussten, wer den Schuh von Goethes Statue über Auerbachs Keller berührt hat, wird mit Sicherheit bald wieder kommen.

Auerbachs Keller

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